Jim und Lara - Hundegeschichten aus dem Leben

 

Laras Ankunft

 > von Klaus- Michael Haase <

 

Ein warmer Sommertag war genau richtig!

Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, an dem meine Schwester geboren wurde!

Lara ist mit vielen Geschwistern auf die Welt gekommen. Bounty, Mars- später Lara, Snickers, Trudi und der fette Twix.

Ach ja, Ihr wisst noch gar nicht wer ich überhaupt bin.

Mein Name ist Jimmy, ich habe vier Pfoten und manchmal belle ich auch. Ich bin auch auf dem Hof geboren, - aber nicht wie Lara unter dem alten Bauwagen, sondern vorne am Stall.

  Meine Menscheneltern haben es nicht leicht mit mir gehabt. Zuerst mussten sie umziehen, weil in der alten Wohnung Hundehaltung verboten war. Der Papa sagte: "Wenn ihr einen Hund haben wollt, müsst ihr eine andere Wohnung suchen". Er hatte wohl gedacht, Kinder können das nicht. Franzi und Fredi hatten mich so lieb das sie suchten und suchten.

Der Papa hatte Pech und ich Glück!

Mein neues Zuhause ist prima, aber der Schrebergarten meiner „Familie“ auf dem Hof ist noch besser. Dort können wir alles umbuddeln. Das gefällt der Mama gar nicht. Ihre neuen Blumen haben wir glatt übersehen! UUPS!

 

Oma hat auch einen Garten auf dem Hof. Genau neben dem alten Bauwagen.

Unsere Oma ist die beste Oma weit und breit. Sie hat für die Kinder ein Swimmingpool angeschafft, malt und bastelt mit den Kindern und kümmert sich um ihre Meerschweinchen und alle anderen Tiere......

 

Alle Kinder auf dem Hof warten auf die neuen Hundekinder. Linda, - meine Mama, wohnt unter dem alten Bauwagen. Hier hat sie ein richtiges Nest für die neuen Babys gebaut.

 

Morgens, wenn die Sonne aufgeht, kratze ich ein wenig an der Tür der Laube. Ich tue so als ob ich Pipi müsste und schon hopst der Papa aus dem Bett. Manchmal fährt er mit dem Fahrrad zur Tankstelle um eine  Zeitung zu holen. Ich bekomme immer eine frische Schrippe, das darf aber keiner wissen, hat der Papa gesagt, sonst bekommt er Ärger mit Mama und Franzi. Die wollen, das ich nicht zu dick werde - so´n Quatsch!

Wenn wir zurück sind gehen wir erst einmal zu Oma. Da sitzt schon mein älterer Bruder Charlie. Er weiß das gleiche wie ich: Oma rückt bestimmt etwas zum mampfen raus!

Eigentlich soll sie uns auch nicht füttern. Papa tut aber immer so, als ob er nichts sehen würde und Oma tut so, als ob sie uns nicht füttern würde!

 

AAHH, endlich! Die Mama ist aufgewacht und es gibt gleich Frühstück. Heute sind 8 Zweibeiner am Tisch. Tante Uta und Onkel Klaus kommen auch dazu. Onkel Klaus hat heute wunderbar duftende Rühreier mit Speck gebraten und mit einem bisschen Glück fällt da noch etwas ab.

 

Plötzlich kommt Jenny angerannt. „Die Babys sind da, die Babys sind da“, ruft sie aufgeregt.

Alles springt auf und rennt zum Bauwagen,-  da fällt sogar eine belegte Schrippe runter, prima Pausenbrot! Es piepst und quietscht, - die Babys sind da!

Alle kommen angerannt. Jenny, Franzi, Fredi, Timo und Sabrina, Oma, Tante Uta, Onkel Klaus, Mama und Papa.

 

Meine neuen Geschwister sind fast so süß wie ich. Alle sind Schwarz mit weißem Latz. Aber was ist das? Ein Baby hat so braune Pfoten wie ein Mars- Riegel.

 

Die Kinder möchten am liebsten ein Baby auf den Arm nehmen. Aber das geht erst in ein paar Tagen- leider. Ich als Bruder darf schon mal gucken gehen und helfe der Mama beim Babyputzen; dann kann sie mal Pause machen.

Die Ferientage vergehen und endlich dürfen die Kinder die Babys "ausborgen".

Franzi und Fredi sind sich schon einig: Mars ist das schönste Baby. Eigentlich, so meinen sie, brauch ich noch einen Spielkameraden. Mama hat auch schon so verliebt geguckt, Oma kommt sowieso an keinem Tier vorbei - bleibt nur noch Papa übrig. Ich spiele ganz viel mit den Babys. Die beißen mir in die Ohren und in die Nase, aber dafür kippe ich sie einfach um! Vielleicht sieht ja der Papa wie viel Spaß ich dabei habe.

Nein, nein und nochmals nein - ein Hund macht schon genug Arbeit und kostet auch viel Geld!

"Aber wir verzichten auch auf unser Taschengeld", versprechen Franzi und Fredi.

Ich hab dem Papa meinen Lieblingsknochen gebracht, aber das hat auch nicht geholfen.

 

"Wir brauchen eine Taktik", sagt Franzi zu Fredi. "Ich habe auch schon eine Idee.....". Zuerst geben wir Mars einen neuen Namen!

Klärchen und Larissa waren am Frühstückstisch die Favoriten. Sogar Papa hatte einen Einfall - "Lara!"

"Aber bildet euch gar nicht ein, das sich meine Meinung ändert", donnerte er gleich heraus.

"Nee, nee nur so", sagten die Kinder und grinsten sich an.

Lara wird immer weggeschubst und bekommt oft zu wenig Futter. Obwohl sie die dicksten Pfoten hat, steht sie immer hinten an. Papa hat das auch schon bemerkt und gibt ihr heimlich ein paar Leckerbissen.

 

........wie die Geschichte weiter geht erfahrt Ihr in der nächsten Folge.

 

Wenn euch die Geschichte gefallen hat schreibt mir mal eine E-Mail: Haasis@aol.com

 

 

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Kontakt: 03379/37 04 88  

 

 

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Das bin ich mit Franzi.

 



 

Hier bin ich selber noch ganz klein.

 

Das ist Baby Lara.

 

 

Hier ist sie schon etwas größer.

Sie weiß noch gar nicht wo ihr neues Zuhause ist.

 

Die Babys klettern über alles rüber - ALLES!